24h Nürburgring: Der absolute Härtetest für Mensch und Maschine


(Foto: Gruppe C Photography)

Autor: André Wiegold

Am heutigen Samstag starten über 150 Fahrzeuge mit über 650 Fahrern am Steuern in die 24h am Nürburgring. Es ist das spektakulärste und härteste Rennen auf deutschem Boden.

Die 24h am Nürburgring sind mehr als nur ein Langstrecken-Rennen. Es ist ein Mythos, eine Legende und der absolute Härtetest für Mensch und Maschine. Über 150 Fahrzeuge mit über 650 Fahrern am Steuer werden ab heute um 15:30 Uhr um den Sieg in der Eifel kämpfen.

Jede Runde hat es in sich: Die Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife misst 25,378 Kilometer. Jede Runde ist ein großes Abenteuer auf der wohl schwierigsten Rennstrecke der Welt. In verschiedensten Klassen gehen die unterschiedlichsten Fahrzeuge an den Start. Die Speerspitze bildet die SP9-Klasse mit GT3-Boliden in den Reihen.

Im Qualifying hat Maro Engel die Pole-Position für Mercedes geholt. Der Black-Falcon-GT3 mit der Startnummer 2 wird heute die 47. Auflage der 24h am Nürburgring eröffnen. Er benötigte für seine beste Runde 8:10,910 Minuten. Engel teilt sich den Mercedes-AMG GT3 mit Adam Christodoulou, Manuel Metzger und Dirk Müller.

Maximilian Götz sorgte für eine reine erste Mercedes-Startreihe: In seinem HTP-AMG übernahm er mit einer Rundenzeit von 8:11,047 Minuten den zweiten Startplatz. Der Manthey-Porsche, der im vergangenen Jahr auf der Pole stand, landete auf Rang drei. Der beste Audi ist auf Position vier zu finden. Frederic Vervisch, der erst wenige Minuten vor dem Qualifying das WTCR-Rennen bestritten hat, stürmte für Audi in die Top 5.

Ein ganz besonderes Team bei den 24-Stunden ist Giti Tire Motorsport by WS Racing mit Jasmin Preisig, Carrie Schreiner und Ronja Assmann am Steuer. Der Golf GTI wird nicht nur von drei Frauen gesteuert, sondern das ganze Team besteht aus weiblichen Strippenziehern.

Das Team Care For Climate rund um Fanta-4-Sänger Smudo geht wieder mit einem besonderen Porsche an den Start. In der AT-Klasse für alternative Antriebe macht das Team, das sich auf Nachhaltigkeit fokussiert hat, mit besonderen Ölen und einer nachhaltigen Karosserie aus Biofasern auf sich aufmerksam.

Im Rahmen des 24h am Nürburgring hat Mercedes nicht nur die Pole-Position geholt, sondern auch den neuen GT3-Boliden für das Jahr 2020 vorgestellt. Das Auto soll Kosteneffizienter und noch Leistungsstärker sein. Außerdem wurde etwas an der Optik gefeilt, denn der neue Mercedes-AMG GT3 sieht noch aggressiver aus. Das neue Modell soll nach einer intensiven Testphase Ende 2019 an Kunden ausgeliefert werden und 2020 sein Renndebüt geben.



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