NASCAR-Faktencheck: Bojangles' Southern 500 in Darlington


(Foto: Sean Gardner/Getty Images)

Autor: André Wiegold

Am kommenden Sonntag kehrt die Monster Energy NASCAR Cup Series aus der kurzen Sommerpause zurück. Nächster Halt ist der Darlington Raceway.

Der Darlington Raceway verkörpert die Geschichte der Monster Energy NASCAR Cup Series wie kaum eine andere Strecke im Kalender. Die "Lady in Black" in South Carolina gehört zu den forderndsten und geschichtsträchtigsten Kursen, mit denen es die NASCAR-Piloten in Amerika aufnehmen müssen. Das Rennen findet in der Nacht von Sonntag auf Montag statt.

Mit einer Länge von 1,366 Meilen (2,198 Kilometern) gehört der Darlington Raceway zu den charaktervollsten Strecken im NASCAR-Zirkus. Mit einem Banking von bis zu 25 Grad geht es auf dem Kurs richtig schnell zur Sache. Besonders ist auch die Form des Ovals, das völlig verschiedene Kurven vorweist.

Der Grund dafür ist kurios: Der Kurs wurde auf einer landwirtschaftlichen Fläche gebaut. Die Eiform ist deshalb entstanden, weil es in den Kurven 3 und 4 Fischteiche gibt. Damit die Tiere ungestört leben konnten, wurde der Kurs an die Teiche angepasst und so entstand der spezielle Charakter der Strecke mit dem Kosenamen "Too Tough To Tame".

Das erste Bojangles' Southern 500 fand im Jahr 1950 statt und wurde nach einem kontroversen Lauf mit vielen Reifenschäden von Johnny Mantz gewonnen. David Pearson ist mit zehn Siegen der unangefochtene Spitzenreiter in Darlington. Der beste aktive Pilot ist Jimmie Johnson mit drei Siegen.

Das Rennen in Darlington nimmt ebenfalls einen besonderen Platz im Kalender ein, weil viele Fahrer spezielle Lackierungen bzw. Folierungen nutzen. Oft wird an NASCAR-Legenden, andere Motorsportgrößen oder besondere Ereignisse der Rennsport-Geschichte erinnert. Deshalb dürfen sich die NASCAR-Fans immer auf ganz besondere V8-Boliden in South Carolina freuen.

Das Bojangles' Southern 500 hat eine Distanz von rund 500 Meilen, die sich über 367 Runden erstrecken. Während in den Stages 1 und 2 jeweils 100 Runden zurückgelegt werden müssen, hat das finale Segment eine Distanz von 167 Runden. Im Jahr 2018 gewann Brad Keselowski im Penske-Ford den Darlington-Lauf.

Das Rennen wird live und in voller Länge auf MotorvisionTV übertragen. Die Sendung beginnt am Sonntagabend um 23:30 Uhr. Die grüne Flagge wird um 0:15 Uhr erwartet. Kommentiert wird das Rennen, bei dem William Byron von der Pole-Position aus starten wird, von Pete Fink und Lenz Leberkern.



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