MeXS 2019: Laubisch und Stamm siegen nach der Sommerpause


(Bild: MotorvisionTV)

Autor: André Wiegold

Die Gladiatoren der MotorvisionTV eSports Xtreme Series sind aus der Sommerpause zurück. Niclas Laubisch und Philip Stamm gewinnen die beiden Rennen.

Die MotorvisionTV eSports Xtreme Series (MeXS) geht in die heiße Phase. Nach der Sommerpause geht es um den Einzug in die Playoffs 2019, in denen der Gesamtsieger ermittelt wird. Zur Erinnerung: Der MeXS-Meister darf sich über eine Reise zum Daytona 500 der Monster Energy NASCAR Cup Series freuen.

Das erste Rennen nach der Sommerpause fand am Watkins Glen International statt, einem der beiden Rundkurse im NASCAR-Kalender. Dauerbrenner Niclas Laubisch war auf dem fordernden Kurs unschlagbar und sicherte sich nach einer starken Vorstellungen seinen zweiten Saisonsieg. Dennoch hatte er viel Druck durch die starke Konkurrenz.

Der aktuelle Gesamtführende und Winter-Series-Champion Jörn Jens kam auf Platz zwei ins Ziel und untermauerte so seine Vormachtstellung in der MeXS. Den dritten Rang sicherte sich Lisa Nobis vor Markus Römer und Stamm, die die Top 5 komplettierten. Marvin Otterbach, einer der Rundkurs-Spezialisten der Serie, wurde Sechster.

Johannes Meier belegte nach spannenden 50 Minuten den siebten Rang vor Christopher Mark, Daniel C. Neumann und Jan Sörensen, die die Top 10 am Watkins Glen International abrundeten.

Eine Woche später stand zwei Zwei-Meilen-Oval des Michigan International Speedway auf dem Programm. Reine Linkskurven bedeuten in der MeXS jedoch immer viel Chaos und das war im virtuellem Brooklyn nicht anders. Letztendlich setzte sich Stamm, der vor der Sommerpause in Chicagoland siegreich war, gegen die Konkurrenz durch. Der erfahrene SimRacer holte damit seinen zweiten Saisonsieg.

Zweiter wurde Rene Owara vor Otterbach, der wieder mit einem starken Ergebnis auftrumpfte. Die Top 5 komplettierten Maier und Stefan Waldherr. Sven Albrecht kam auf Rang sechs ins Ziel und schlug damit Marcel Freiensehner, Jörn Jens, Joachim Krier und Mario Herzog, die die Top 10 komplettierten.

Am 29. September entscheidet sich, wer den letzten Platz in den diesjährigen Playoffs bekommen wird. Anschließend wird in fünf Entscheidungsrennen der Gesamtsieger der MeXS 2019 gesucht. Insgesamt zwölf Fahrer werden sich mit ihren Siegen oder über die Punkte für die Endrunde qualifizieren.

Analog zur NASCAR-Serie in den USA wird es ein K.O.-System geben. Nach zwei Rennen fliegen vier Fahrer raus, sodass nur noch acht Piloten übrig sind. Im Finale stehen sich dann nur noch vier Fahrer gegenüber, die um die Trophäe kämpfen werden.

Es lohnt sich daher ein Blick in die Gesamtwertung: Auf Platz eins liegt Jens mit zwei Siegen. Maik Steinicke hat zwar die zweitmeisten Punkte geholt, hat aber noch keinen ersten Platz auf dem Konto. Gleiches gilt für Otterbach, der auf Platz drei liegt. Laubisch ist mit seinen zwei Siegen sicher in der Endrunde dabei.

Ronny Kuritz hat ebenfalls schon ein Rennen für sich entschieden, genauso wie Neumann. Auch Nobis hat bereits einen Saisonsieg inne. Benjamin Burmeister hat auf Rang zehn ganze drei Saisonsiege eingefahren. Stamm liegt dahinter mit zwei ersten Plätzen. Maier und Michael Horwath haben ebenfalls schon Siege auf ihren Konten. Damit gab es bisher neun verschiedene Sieger, weshalb nur drei Plätze für Fahrer ohne Sieg übrig bleiben – wenn am Roval nicht noch ein weiterer Sieg-Debütant hinzu kommt.



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